Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven gesunken

Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven (Delmenhorst, Oldenburg (Oldenburg), Wilhelmshaven, Landkreis Ammerland, Landkreis Friesland, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch) im März 2026 gesunken. 27.227 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 750 Personen weniger (-3 Prozent) als im Februar und 265 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.

„Im März fanden mehr Menschen einen neuen Arbeitsplatz, die Arbeitslosenzahl sank“, fasst Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven zusammen. „Typisch für das Frühjahr ist, dass in saisonabhängigen Berufen verstärkt eingestellt wird. Im Ammerland beispielswiese, wo grüne Berufe eine große Rolle spielen, geht die Arbeitslosenzahl deutlich zurück, hier sind 8,1 Prozent weniger Arbeitslose im Bestand als im Februar.

Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im März bei 33.726 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Februar (-661 Personen bzw. -1,9 Prozent) und sank verglichen mit März 2025 (-483 Personen bzw. -1,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 10.792 Personen (391 Personen weniger als im Vormonat, aber 887 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 16.435 Arbeitslose registriert (359 Personen weniger als im Vormonat und 1.152 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.370 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.954 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 6.112 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 2.016 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.434 Stellen wurden im März neu gemeldet (319 weniger als im Vormonat und 4 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 6.692 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 1.146 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 28.624.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 38.643 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.819 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

Landkreis Wesermarsch
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Wesermarsch im März 2026 gesunken. 3.297 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 23 Personen weniger (-1 Prozent) als im Februar, aber 36 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.123 Personen (27 Personen weniger als im Vormonat, aber 17 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.174 Arbeitslose registriert (4 Personen mehr als im Vormonat und 19 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 66 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 548 Personen arbeitslos. Davon kamen 201 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 568 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 187 eine Erwerbstätigkeit auf.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 93 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 3.024.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.066 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 173 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

Halbzeit im Berufsberatungsjahr – Lage auf dem Ausbildungsmarkt im März
Im Bereich der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven waren bis März insgesamt 3.768 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 1.182 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Von den 3.768 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 103 Personen (2,7 Prozent) weniger als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 2.505 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.

Zahlen zu den regionalen Unternehmen können in diesem Jahr verlässlich aufgrund einer prozessualen Umstellung und einer damit verbundenen statistischen Untererfassung bei Ausbildungsstellen erst im Juni/Juli konkret geliefert werden.

„Jugendliche sollten ihre Ausbildungsplatzsuche jetzt beherzt angehen“, rät der Agenturchef. Die Bundesagentur für Arbeit bietet dafür zahlreiche Online-Angebote inklusive dem Selbsterkundungstool „Check U“. „Viele Informationen findet man online, und wir sind auch weiterhin mit unserer Beratungsdienstleistung für junge Leute da. Unsere Berufsberatung steht telefonisch, per Videotelefonie oder persönlich für Beratungsgespräche zur Verfügung.“

Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.

Auszug aus Presseinfo Nr. 13 der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven

Das Titelbild wurde mit Hilfe von KI generiert.