Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven gesunken
Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven (Delmenhorst, Oldenburg, Wilhelmshaven, Landkreis Ammerland, Landkreis Friesland, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch) im Februar 2026 gesunken. 27.977 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 75 Personen weniger (-0,3 Prozent) als im Januar und 264 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 34.341 Personen. Sieerhöhte sich gegenüber dem Vormonat Januar (123 Personen bzw. 0,4 Prozent) und sank verglichen mit Februar 2025 (-484 Personen bzw. -1,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 11.183 Personen (44 Personen mehr als im Vormonat und 858 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 16.794 Arbeitslose registriert (119 Personen weniger als im Vormonat und 1.122 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.396 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.859 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 5.479 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.622 eine Erwerbstätigkeit auf.
„Im Februar gab es – trotz der in dieser Jahreszeit normalerweise steigenden saisonbedingten Kündigungen in witterungsabhängigen Berufen – kaum Veränderung auf dem Arbeitsmarkt der Region“, sagt Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven.
„Allerdings verzeichnen wir viele neue Stellenmeldungen im Februar: Arbeitsuchende haben also gute Chancen. Das gilt besonders auch für die jungen Gesellinnen und Gesellen, die nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden konnten.“, so Müller weiter.
Weiterhin werden vor allem Fachkräfte gesucht, die Arbeitsagentur bietet hier viele Unterstützungsmöglichkeiten. „Wir unterstützen sowohl die Betriebe als auch die Mitarbeitenden mit Förderung während der Einarbeitung, mit Beratung und Qualifizierung.“, so der Agenturchef.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.753 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (648 mehr als im Vormonat und 288 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 6.821 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 1.202 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 28.602. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 38.636 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.893 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr. (Alle Grundsicherungsdaten sind jeweils vorläufig und hochgerechnet)
Landkreis Wesermarsch
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Wesermarsch im Februar 2026 gesunken. 3.320 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 18 Personen weniger (-1 Prozent) als im Januar, aber 93 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.150 Personen (7 Personen weniger als im Vormonat, aber 65 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.170 Arbeitslose registriert (11 Personen weniger als im Vormonat, aber 28 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 541 Personen arbeitslos. Davon kamen 176 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 559 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 174 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 121 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 3.018.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.086 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 179 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
Ausbildungsmarkt
Die Berichterstattung für das neue Berichtsjahr beginnt am 31. März 2026. In den Monaten November bis Februar veröffentlichen die Arbeitsagenturen keine Daten zum Ausbildungsstellenmarkt.
